Schon bei der Installation
können Sie MailList
Controller Ihren persönlichen Bedürfnissen
anpassen. Die Newsletter - Software ist sowohl auf
einem "normalen" Desktoprechner als auch auf
einem Server lauffähig. Doch welche
Installationsart ist für welchen Einsatzzweck
sinnvoll ... ?
Installation auf einem normalen Desktop -
PC oder Notebook
Soll die Newsletter -
Software MailList
Controller auf einem
normalen Einzelplatzrechner laufen, der nicht
ständig in Betrieb ist oder sollten Sie kein
Firmennetz einsetzen, dann können Sie
MailList Controller als ganz normale Anwendung
installieren, die Sie wie gewohnt starten und
beenden können.
Alle Listen und Optionen verwalten Sie dabei
bequem über die komfortable Oberfläche des
Programms.
Das Senden und Empfangen von Nachrichten
können Sie wahlweise manuell oder auch
automatisch erledigen.
Installation auf einem Firmenserver
Die Installation auf
dem zentralen Firmenserver bietet die Vorteile
der permanenten Verfügbarkeit (Versand und
Empfang von Newslettern, Neueintragungen,
Fehlerberichten etc.).
Zur Ausführung von Programmen muss ein
Benutzer am Computer angemeldet sein. Dies ist
auf einem Server meist nicht der Fall. Deshalb
verrichtet hier ein sogenannter Service oder
auch Dienst die Arbeit. Er ist von der
Programmoberfläche unabhängig und läuft im
Hintergrund.
Der Service des MailList Controller überwacht
permanent den Nachrichtenein- und ausgang und
führt die erforderlichen Aufgaben aus (z.B.
Versand von Nachrichten, Listenein- und
austragungen, Autoresponder usw.).
Besonders interessant ist hier die
Möglichkeit der Externen Sendekonten (siehe
unten). Sie ermöglichen den externen
Zugriff auf das Programm, z.B. innerhalb eines
Firmennetzwerks.
Die normale Programmoberfläche steht
natürlich auch hier mit allen Optionen
jederzeit zur Verfügung.
Alle Empfänger eines
Newsletters werden im MailList Controller in sog.
Listen gespeichert. Diese Empfängerlisten können
völlig getrennt und unabhängig voneinander verwaltet
werden. Als absolute Besonderheit bietet MailList
Controller hier zwei verschiedene Listentypen an ...
Empfängerlisten vom Typ I
... verwaltete Empfängerlisten
Empfängerlisten vom Typ
II ... Zugriff auf eine externe
Empfängerliste
Beim Anlegen einer neuen Empfängerliste können Sie
jeweils entscheiden, welcher Typ benutzt werden soll.
Es ist damit möglich, völlig unterschiedliche
Empfängerlisten anzulegen. Liste A für den
betriebsinternen Newsletter kann also z.B. vom Typ I
sein, während Liste B mit den Daten Ihrer Kunden vom
Typ II ist.
Egal, welchen Listentyp Sie einsetzen ... für jede
Liste können Sie bis zu fünfzehn frei definierbare
Felder anlegen [z.B. Emailadresse, Name und Anrede]
und diese Daten dann zur Personalisierung der
Nachrichten verwenden.
Listentyp I - Verwaltete
Empfängerlisten
Alle Daten werden in
einer programminternen Datenbank erfasst, die
komplett vom MailList Controller verwaltet
wird. Dieser Listentyp ist ideal, wenn
der Versand von Newslettern ein geschlossenes
System darstellen soll.
Die vorhandenen Daten der Empfänger können
natürlich jederzeit zur weiteren Verwendung
exportiert werden. Weitere Daten können durch
direkten Import aus einer anderen Quelle zu
den Listen hinzugefügt werden.
Listentyp II - Zugriff auf
eine externe Datenbank in Echtzeit
MailList Controller
referenziert auf eine externe, bereits
vorhandene Datenquelle (z.B. eine
Kundendatenbank) und wird dadurch zum "Front-End"
für diese Datenbank. Er übernimmt beim
Versand der Emails automatisch die
Personalisierung, die externe Datenquelle wird
dabei nicht verändern !
Alle notwendigen Daten werden erst direkt
während des Sendevorgangs in Echtzeit aus der
externen Datenbank entnommen.
... eine absolute Besonderheit
der Software. Versenden Sie Newsletter von
jedem beliebigen Ort aus ... wie soll das
funktionieren ?
Alles, was Sie
benötigen, ist ein normales Emailprogramm wie
z.B. Microsoft Outlook und ein Benutzerkonto
in Ihrer MailList Controller - Software. Sie
schicken den Newsletter direkt an den MailList
Controller, der ihn dann automatisch an alle
Abonnenten der jeweiligen Empfängerliste
weiterleitet.
Damit kein Unbefugter Nachrichten an Ihre
Listen schicken kann, sind nur Personen
sendeberechtigt, für die Sie vorher im
MailList Controller ein geschütztes
Benutzerkonto angelegt haben. So ist es
möglich, dass mit einer zentralen
Installation von MailList Controller eine
beliebige Anzahl von Personen Newsletter
versenden ... von jedem Ort und zu jedem
Zeitpunkt.
Alle Sendevorgänge werden dabei vom MailList
Controller protokoliert und sind so jederzeit
nachvollziehbar.
Das einfachere Verfahren nennt
man Single Opt In, das nach folgendem Schema
abläuft. Eine Person trägt sich mit seiner
Email-Adresse in eine Abonnentenliste ein und bekommt
ab diesem Zeitpunkt jeden Newsletter automatisch
zugesendet, der an die Abonnenten dieser
Empfängerliste geschickt wird.
Diese Methode ist bequem, hat aber zwei grosse
Nachteil ... erstens kann jeder irgendeine
Email-Adresse in irgendwelche Newsletter-Listen
eintragen ... d.h. Person A kann auch Person B, die
sie nicht leiden kann, in diverse Empfängerlisten
eintragen.
Zweitens können die eingegebenen Daten für die
Emailadresse schlicht falsch sein, z.B. durch einen
Rechtschreibfehler. In diesem Fall wird der Abonnent
nie einen Newsletter erhalten.
Beide Nachteile beim Single Opt In entstehen durch die
nicht vorhandene Möglichkeit, gemachte Eingaben auf
Echtheit zu überprüfen. Probleme sind in solchen
Fällen fast automatisch vorprogrammiert und auch der
Betreiber eines Versandsystems für Newsletter kann
rechtliche Schwierigkeiten bekommen, wenn seine
Seriennachrichten an Personen geschickt werden, die
dies nicht wünschen.
Notwendig sind deshalb Möglichkeiten, gemachte
Angaben zu überprüfen ... ist der Abonnent auch
wirklich die Person, für die sie sich ausgibt und
stimmt der Syntax der angegebenen Emailadresse? Die
richtige Schreibweise der verwendeten Mailadresse kann
bei der Eintragung über ein Webformular sehr einfach
durch zwei Eingabefelder überprüft werden. Der
Listenabonnent gibt dabei seine Emailadresse zweimal
hintereinander ein, stimmen beide Adressen syntaktisch
überein, wird die Emailanschrift akzeptiert.
Ansonsten ist die erneute Eingabe notwendig.
Das Problem der Newsletter-Eintragung durch falsche
Personen lässt sich relativ sicher mit dem
sogenannten Double Opt In - Verfahren in den Griff
bekommen.
Verfahren 2 ... Double Opt In
Die Vor- und
Nachteile der Single Op In - Methode zum Eintrag in eine
Newsletter - Liste wurden
hier ja schon erläutert. Um die angegebene
Emailadresse auf ihre Korrektheit hin zu überprüfen,
bietet sich deshalb eine zweite Methode für das
Abonnieren eines Newsletters an ... das sogenannte
Double Opt In.
Der erste Schritt verläuft bei diesem Verfahren
identisch zum Single Opt In. Eine Person gibt seine
Emailadresse z.B. in ein Webformular ein. Diese Adresse
wird aber nun nicht automatisch in die Empfängerliste
eingetragen. Die Newsletter -
Software schickt darauf hin wiederum eine Email an
die angegebene Adresse mit der Bitte, die Email und
damit das Einverständnis zum Erhalt des Newsletters zu
bestätigen ... diese Aktion wird durch den Begriff
Double Opt In beschrieben.
Da im Regelfall nur die entsprechende Person auch zum
Empfang der eigenen Email - Adresse befähigt ist, kann
so sichergestellt werden, dass nun auch die betroffene
Person über den gewünschten Eintrag in die Newsletter
- Liste informiert wird.
Ist diese Person mit dem Absender der ersten Email
identisch, wird sie sich auch mit dem Abonnement
einverstanden erklären. Dazu reicht es, wenn die Person
die empfangene Bestätigungs - Email an die Liste
zurücksendet. Sobald das Newsletter
- System diese Email empfängt, wird die Person mit
der angegebenen Emailadresse zu den Empfängern
hinzugefügt.
Weitere Daten, die in das Formular eingegeben wurde wie
z.B. Name, Anschrift usw. werden beim Einsatz einer entsprechenden
Software wie dem MailList Controller natürlich dann
ebenfalls in die Empfängerliste mit eingetragen und
können dann jederzeit z.B. zur Personalisierung
der Newsletter verwendet werden.
Das Bestätigen der Email bedeutet leider einen etwas
höheren Aufwand für die Person, die sich in die
Empfängerliste eintragen will, aber erhöht die
Sicherheit für den Betreiber des Newsletters enorm.
Bei der Realisierung eines Newsletter - Systems sollte
deshalb für das Eintragen immer die Methode Double Opt
In verwendet werden.