1. Lizenz / Updates / Upgrades / Freischaltung

 

1.1 _ Wie installiere ich ein kostenpflichtiges Software - Update ?

1.2 _ Wie installiere ich ein kostenlos verfügbares Software - Update ?

1.3 _ Freischaltung zur bezahlten Programmversion

1.4 _ Verwendung des Gutscheincodes

1.5 _ Der Lizenzschlüssel ist nach einer Neuinstallation oder einem Update nicht mehr gültig

1.6 _ Die freigeschaltete Kaufversion versendet weiter nur 50 Nachrichten

 

2. Nachrichtenversand / Nachrichtenerstellung / Servereinstellungen

 

2.0 _ Der Versand von Nachrichten wird abgebrochen

2.1 _ Die Software versendet keine Nachrichten, obwohl alle Einstellungen richtig vorgenommen wurden

2.2 _ Versand - Abbruch nach einer bestimmten Anzahl von Nachrichten

2.3 _ POP3, IMAP und SMTP Server - Einstellungen der wichtigsten Provider (T-Online, 1&1, Googlemail, GMX usw.)

2.4 _ Microsoft Exchange Server - Verwendung von MS Exchange - Emailkonten herstellen

2.5 _ Langsamer Versand der Nachrichten ... mögliche Ursachen und Abhilfen

 

3. Fehlermeldungen

 

3.1 _ ODBC - Der Datenquellenname wurde nicht gefunden

3.2 _ Error: AMSG2MIME failed

3.3 _ Failed to connect SMTP Server

3.4 _ Send failed.; bad_adress: ...

 

 

1.1 _ Wie installiere ich ein kostenpflichtiges Software - Update ?

 

Bei der Installation Ihrer neuen Programmversion ist es wichtig, welche Version Sie bis jetzt verwendet haben ...

 

Wechsel von Version 9 oder 10 auf die aktuelle Version
Laden Sie die neue Programmversion herunter und installieren Sie diese. Vorhandene Daten werden automatisch übernommen, wenn Sie bei der Installation dasselbe Verzeichnis auswählen wie bei der vorherigen Softwareinstallation. Da die neue Version aber noch nicht freigeschaltet ist, sehen Sie nicht all Ihre vorhandenen Listen und Kontakte. Schalten Sie dann die Free Edition mit Ihrem neuen Lizenzschlüssel frei. Nun sind wieder alle Daten vorhanden.

 

Wechsel von Version 8, 7 oder älter auf die aktuelle Version

1. Empfängerlisten exportieren
Exportieren Sie VOR der Installation von Version 12 mit Ihren bereits installierten Programmversion alle vorhandenen Datenbanken.

2. Nachrichtenentwürfe exportieren
Speichern Sie alle gewünschten Entwürfe im programminternen Editor als HTML - Dokumente ab. Diese können Sie dann nach der Installation der neuen Version wieder in den Editor laden und als neue Vorlagen abspeichern.

3. Alte Programmversion deinstallieren
Deinstallieren Sie nun die vorhandene Programmversion. Dabei werden nur die alten Programmteile gelöscht, die vorhandenen Datenverzeichnisse bleiben zur Sicherheit erhalten.

4. Aktuelle Freeware Edition installieren und freischalten
Nach der Installation der aktuellen Programmversion (Download) können Sie diese mit Ihrem Lizenzschlüssel sofort freischalten und ohne Einschränkungen nutzen. Der Freischaltvorgang ist hier beschrieben ...

5. Kontaktdaten und Nachrichtenvorlagen wieder importieren
Nach der Freischaltung müssen Sie leider Ihre Kontaktlisten neu anlegen. Das Anlegen einer neuen Kontaktliste ist in der dem Programm beliegenden Anleitung ab Seite 55 beschrieben. Danach können Sie all Ihre Kontaktdaten in diese Listen wieder reimportieren. Ihre Nachrichtenentwürfte können Sie im programminternen Editor ebenfalls einfach wieder importieren.

Zu Sicherheit bleibt bei einer Standardinstallation von Version 12 das Datenverzeichnis der alten Version mit allen vorhandenen Listen erhalten. Wenn Sie Version 12 schon installiert haben und deshalb Ihre Listen mehr sichtbar sind, so deinstallieren Sie Version 12 wieder und installieren Sie die ursprüngliche Version für einen Export der Listen erneut.

Noch ein wichtiger Hinweis für Anwender der Professional und Extreme Edition

Eine vorhandene Lizenz bzw. die Freischaltung der Software können natürlich übernommen werden, wenn der Erwerb der Software nicht länger als 12 Monate zurückliegt. Alle Versionen, die nach Ablauf von 12 Monaten nach der Lizensierung erscheinen, können mit dem Lizenzschlüssel nicht mehr freigeschaltet werden.

 

1.2 _ Wie installiere ich ein kostenlos verfügbares Software - Update ?

 

Laden Sie dazu einfach die neue Version herunter (Download) und installieren Sie diese. Vorhandene Daten und die Freischaltung bei den lizensierten Kaufversionen (Light, Professional und Extreme Edition) werden automatisch übernommen, wenn Sie bei der Installation dasselbe Verzeichnis auswählen wie bei der vorherigen Softwareinstallation. Die Freischaltung der Software bleibt erhalten, wenn der Erwerb der Software nicht länger als 12 Monate zurückliegt.

Wenn Sie Version 8 oder älter einsetzen, ist eine automatische Übernahme der vorhandenen Daten (Empfängerlisten, Vorlagen etc.) leider nicht möglich. Gehen Sie in diesem Fall wie hier beschrieben vor ...

 

1.4 _ Verwendung des Gutscheincodes

 

Geben Sie Ihren Gutscheincode auf unserer Bestellseite bei Shareit im entsprechenden Feld (siehe Grafik) ein. Der Kaufpreis wird dadurch automatisch um den entsprechenden Betrag verringert.

 

FAQ 1.4.0

 

1.5 _ Der Lizenzschlüssel ist nach einer Neuinstallation oder einem Update nicht mehr gültig

 

Dies kann mehrere Ursachen haben ...

 

1. Die Bestellung liegt mehr als 12 Monate zurück
Mit Ihrem persönlichen Lizenzschlüssel können Sie alle Versionen freischalten und nutzen, die innerhalb von 12 Monaten nach Ihrer Bestellung verfügbar sind. Sollte der Lizenzschlüssel also nicht mehr akzeptiert werden, verwenden Sie vermutlich eine neuere Programmversion, die sich nicht mehr freischalten lässt. Installieren Sie deshalb eine ältere Version oder fordern Sie alternativ einen Preisrabatt von 50% an, wenn Sie als registrierter Kunde die neueste Version nutzen wollen.

Ältere Programmversionen können Sie herunterladen | Einen Preisrabatt von 50% können Sie hier anfordern

 

2. Das Schlüsselsystem wurde zwischenzeitlich umgestellt

Aufgrund der hohen Anzahl an Raubkopieen war es mit Einführung der Version 12 leider nötig, auch das Schlüsselsystem zu ändern. Anwender, die Anspruch auf ein kostenloses Update haben, deren Schlüssel allerdings nicht mehr funktioniert, können hier (Link) einen neuen Lizenzschlüssel anfordern.

 

1.6 _ Die freigeschaltete Kaufversion versendet weiter nur 50 Nachrichten

 

Bei der Neuinstallation wurde der Mailservice, der für den Versand der Nachrichten zuständig ist, nicht mit aktualisiert, so dass nach wie vor die Beschränkung der Free Edition aktiv ist. Der Mailservice arbeitet ohne eigene Programmoberfläche als Windows-Dienst im Hintergrund, damit jederzeit Nachrichten empfangen und versendet werden können. Deshalb muss auch der Mailservice komplett beendet werden.

 

Stoppen Sie zuerst im Hauptprogramm den Mailservice durch einen Klick auf das "Service" - Symbol in der linken unteren Ecke. Beenden Sie den Service dann endgültig, indem Sie das kleine Symbol in unteren Taskleiste mit der rechten Maustaste anklicken und die Option "Exit Service Monitor" auswählen.

 

Mailservice

 

Servicemonitor

 

Nun können Sie die gekaufte Programmversion nochmal komplett installieren, so dass auch der Mailservice ersetzt wird. Danach steht dem Versand von mehr als 50 Nachrichten nichts mehr im Weg.

 

 

2.0 _ Der  Versand von Nachrichten wird abgebrochen

 

Ursache 1 ... die entsprechende Liste enthält keine Empfänger oder diese haben den Status "Ausgetragen", "Unerreichbar" oder "Unbestätigt"
Bitte stellen Sie sicher, dass die Kontaktliste, an die die Nachrichten gesendet werden sollen auch Einträge enthält und dass diese Einträge den Status "Aktiv" haben. Die Software versendet Nachrichten ausschliesslich an Personen mit dem Status "Aktiv".

Ursache 2 ... die Datenbank mit den Empfängern liegt auf einem Netzlaufwerk
Lösungsweg A ... der Mailservice (der Programmteil, der für den Versand und Empfang von Nachrichten zuständig ist) hat keine Zugriffsrechte auf die Kontaktdatenbank. Standardmässig läuft der Mailservice mit dem Benutzerrechten "Lokales System". Diese Einstellung können Sie wie folgt ändern ...

 

FAQ 2..0.0
Klicken Sie im Hauptfenster unten links auf den Button "Optionen"

 

FAQ 2.0.1

Wechseln Sie auf den Karteireiter "Grundeinstellungen" und
wählen Sie die Option "Programm -  Grundeinstellungen anpassen"

FAQ 2.0.2

Wählen Sie die Option "Benutzerdefiniertes Setup"

FAQ 2.0.3

Klicken Sie auf "Weiter", bis Sie zum Fenster mit der Zugriffsberechtigung kommen.
Wählen Sie hier die Option "Mailservice mit ..." aus und geben Sie Ihre Zugangsdaten an.

 

 

Lösungsweg B ... Sie können die Berechtigungen für den Service auch direkt mit Windows ändern. In der Computerverwaltung finden Sie den Punkt "Dienste und Anwendungen". Im Bereich "Dienste" sind alle installierten Windows-Dienste aufgelistet. Der Eintrag "MailList Controller" kann hier bearbeitet werden. Auf dem Karteireiter "Anmelden" können Sie ein anderes Konto mit den entsprechenden Berechtigungen einstellen. Beachten Sie, dass evtl. auch die Schreibweise eine Rolle spielt. So muss die Pfadangabe ggf. auch \\meinserver\share\verzeichnis\data statt einfach g:\verzeichnis\data lauten.

 

 

2.1 _ Die Software versendet keine Nachrichten, obwohl alle Einstellungen richtig vorgenommen wurden

 

Ursache 1 ... die Einstellungen für den Postausgangsserver stimmen nicht
Checken Sie die Einstellungen für den Postausgangsserver. Alle Angaben müssen exakt den Vorgaben Ihres Provider entsprechen, über dessen Mailserver Sie die Nachrichten versenden wollen. Wenn Sie die Werte nicht kennen, können Sie in Ihrem normalen Emailprogramm nachsehen und die Einstellungen von dort übernehmen. Öffnen Sie die Mailserver - Einstellungen der Kontaktliste ...

 

FAQ 2.1.1



Nur wenn alle Einstellungen korrekt sind, kann die Software den Postausgangsserver kontaktieren und die Nachrichten an den Server weiterleiten. Öffnen Sie zur Überprüfung die Listeneinstellungen.

Ursache 2 ... Blockade durch eine Firewall oder Antivirensoftware
Wenn es die Datensicherheit erlaubt, dann deaktivieren Sie für einen Test kurzzeitig die entsprechenden Programme. Sollte der Versand nun erfolgreich sein, so müssen Sie ggf. der Firewall oder Antivirensoftware den Einsatz von MailList Controller explizit erlauben.

Ursache 3 ... die Empfängerdatenbank liegt auf einem Netzlaufwerk
In diesem Fall hat die Software evtl. nicht die nötige Berechtigungen, um auf das Laufwerk mit der Datenbank zugreifen. Ändern Sie diese Einstellungen wie hier beschrieben ...

 

2.2 _ Versand - Abbruch nach einer bestimmten Anzahl von Nachrichten

 

Das Problem entsteht meist durch eine Sendebeschränkung des verwendeten Postausgangservers. Erfahrungsgemäss tritt diese Beschränkung häufig nach 100, 500 oder 1000 Nachrichten auf. Dadurch soll die über den Mailserver verschickte Datenmenge begrenzt werden. Eine typische Fehlermeldung ist in diesem Zusammenhang auch "bad adresse, send failed" ... dies bedeutet, dass die Nachricht vom Server abgelehnt wurde.

MailList Controller bietet hier in den Listen- und Programmeinstellungen eine Reihe von Möglichkeiten, das Sendeverhalten des Programms an diese Einschränkungen anzupassen. Die genauen Sendebeschränkungen können Sie bei Ihrem Provider erfragen.

Die andere Alternative ist die Verwendung eines Postausgangsservers ohne limitierende Einschränkungen bei der Anzahl von Nachrichten oder Datenmenge.

 

2.4 _ Microsoft Exchange Server - Verwendung von MS Exchange - Emailkonten herstellen

 

Schritt 1 ... legen Sie zunächst in Exchange das gewünschte Emailkonto an. Als Übertragungsprotokoll sind sowohl IMAP als auch POP3 möglich.

Schritt 2 ... nun können Sie in MailList Controller eine neue Empfängerliste anlegen und die Zugangsdaten des Kontos als Einstellungen für die Emailadresse bzw. die Zugangsdaten für Postein- und Ausgangsserver verwenden. Mehr ist nicht notwendig.

 

2.5 _ Langsamer Versand der Nachrichten ... mögliche Ursachen und Abhilfen

 

Die Software verwendet für den Versand stets die maximal mögliche Geschwindigkeit, die von der vorhandenen Internetanbindung abhängig ist. Sollte der Versand der Nachrichten jedoch nur sehr langsam ablaufen, so kann dies folgende Ursachen haben ...

 

  1. Die Uploadgeschwindigkeit der Internetverbindung ist deutlich geringer als die Downloadgeschwindigkeit
    Bei allen handelsüblichen Angeboten der Provider ist das Heraufladen von Daten (also auch der Versand von Emails) meist nur mit einem Bruchteil der Geschwindigkeit vom Herunterladen von Daten möglich. Abhilfe schafft hier nur der Tarifwechsel mit einer höheren Uploadgeschwindigkeit.

  2. Die Nachricht enthält sehr viele Grafiken und/oder Dateianhänge
    Dadurch wird die Email sehr gross. Schon bei einem unscheinbaren Dateianhang von 500kB summiert sich dies bei 1000 Nachrichten auf eine Versandgrösse von 500 MB ... im Zusammenhang mit der in Punkt 1 erwähnten meist geringen Uploadgeschwindigkeit kann dies den Versand enorm verzögern. Deshalb gilt als Faustregel, die Nachrichten stets so nur gross wie nötig und so klein wie möglich zu halten.

    Um die Nachrichten zu verkleinern, können z.B. die enthaltenen Grafiken auf den eigenen Webserver ausgelagert und erst bei den Empfängern der Nachrichten von dort nachgeladen werden. Vom Versand grösserer Dateiabhänge ist (soweit möglich) generell abzuraten, da diese ja auch vom Empfänger heruntergeladen werden müssen, was bei unverlangten Dateianhängen schnell

  3. Der Provider hat eine künstliche Sperre bzw. Bremse beim Versand von vielen Nachrichten eingebaut
    Einige Provider begrenzen die mögliche Anzahl von Nachrichten pro Zeiteinheit, z.B. maximal 100 Emails pro Stunde. Sie können die Software bzw. den Versand Ihrer Nachrichten umfänglich an derartige Beschränkungen anpassen. Öffnen Sie dazu die Listeneinstellungen. Auf dem Karteireiter "Postausgangsserver (SMTP)" finden Sie im unteren Bereich "Nachrichten - Limit" die entsprechenden Optionen.

 

3.1 _ ODBC - Der Datenquellenname wurde nicht gefunden

 

Der Mailservice der Software kann nicht auf die Datenbank zugreifen und so die Emailadressen und Daten für den Versand nicht auslesen.

Lösung: Verwenden Sie bei der Erstellung der ODBC - Verbindung auf jeden Fall eine System – DSN und KEINE User – DSN. Dann kann die Software auf die Empfängerliste zugreifen.

3.2 _ Error: AMSG2MIME failed

 

Dieser Fehler tritt auf, wenn ein Dateianhang gleichzeitig in einem anderen Programm geöffnet oder der Zugriff nicht möglich ist. Schliessen Sie für den Versand der Nachricht alle entsprechenden Dokumente bzw. stellen Sie sicher, dass MailList Controller Zugriffsrechte für diese Dokumente hat.

 

3.3 _ Failed to connect SMTP Server

 

MailList Controller kann den Postausgangsserver nicht erreichen. Überprüfen Sie in diesem Fall die Einstellungen für den Postausgangsserver und hier besonders die gewählte Authentifizierungsmethode (Listeneinstellungen -> Karteireiter "Postausgangsserver"). Viele Server verwenden inzwischen eine gesicherte Übertragung per SSL.

Ein weiterer Grund kann eine Antivirensoftware oder Firewall sein, die MailList Controller an der Aussendung hindert.

 

3.4 _ Send failed.; bad_adress: ...

 

Diese etwas irreführende Meldung deutet meistens darauf hin, dass das Sendelimit des verwendetenen Postausgangsservers (SMTP) erreicht ist und damit keine weiteren Emails für den Versand akzeptiert werden.

MailList Controller bietet hier eine Reihe von Möglichkeiten, das Sendeverhalten des Programms an diese Einschränkungen anzupassen. Die genauen Sendebeschränkungen können Sie bei Ihrem Provider erfragen.